Solarbioproducts: Herner Wissenschaftlerin präsentiert Forschungsergebnisse in Japan

  • Veröffentlicht am

SolarBioproducts: Herner Wissenschaftlerin präsentiert Forschungsergebnisse in Japan

Projektleiterin nahm an Kongress in Kyoto teil

Kyoto. Über 9.000 Kilometer ist die japanische Stadt Kyoto von Herne entfernt. Anlässlich eines internationalen Kongresses zur Algenforschung reiste Dr. Christina Marx, Leiterin von SolarBio-products Ruhr, nach Asien. Unter dem Thema „Zell- und Molekularbiologie von Grünalgen“ wurden erste Forschungsergebnisse, die mit Unterstützung vom Herner Projektbüro entwickelt wurden, vorgestellt.

SolarBioproducts Ruhr entstand durch eine Kooperation zwischen der AG Photobiotechnologie der Ruhr-Universität Bochum und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne mbH, die als Ziel hat, eine Machbarkeitsstudie und – bei positivem Ergebnis – ein Konzept zur Errichtung eines forschungsorientierten Kompetenzzentrums zu entwickeln.

Für die universitäre Forschung sind internationale Kongresse von hoher Relevanz, da dort wichtige Kontakte für Kooperationsprojekte geknüpft, neue Erkenntnisse vorgestellt und die Aktualität des Themas bewertet werden.

Seit mehreren Jahren schon arbeitet die AG Photobiotechnologie erfolgreich mit Wissenschaftlern aus Japan zusammen. Bereits zum Start von SolarBioproducts Ruhr besuchte der langjährige Kooperationspartner Prof. Genji Kurisu der Universität Osaka im vergangenen Jahr das Projektbüro, um gemeinsame Forschungsergebnisse zu besprechen und Projekte weiter auszubauen.

pm sbp 16 07 28 kyoto 02

Download:  Pressemeldung (PDF)

 

SolarBioproducts beim Herner Umwelttag

  • Veröffentlicht am

Algen beim Herner Umwelttag

Umweltschutz mal anders - das Projektbüro SolarBioproducts Ruhr zeigt wie

Die meisten Menschen assoziieren Algen mit Meer oder Sushi. Weniger bekannt ist, dass Algen umweltfreundlichen Treibstoff produzieren und für ein gutes Klima sorgen können. Mit diesen und vielen weiteren spannenden Fakten über Algen versorgt der Informationsstand des Projektbüros SolarBioproducts Ruhr am Herner Umwelttag.

Der Stand bietet die Möglichkeit, z.B. winzige Mikroalgen durch ein Mikroskop live zu beobachten. Echte Laborluft kann außerdem beim Erlernen des Pipettierens - das Handwerkzeug eines jeden Forschers - geschnuppert werden. Das Maskottchen „Grünalge Reinhardt“ steht außerdem als Malobjekt für die Kleinen zur Verfügung.

Das seit 2015 in Herne ansässige Projektbüro SolarBioproducts Ruhr erforscht Anwendungsfelder von Mikroalgen. Das Projekt entstand durch eine Kooperation der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne mbH mit der AG Photobiotechnologie der Ruhr-Universität Bochum. Den Informationsstand findet man beim 31. Herner Umwelttag am Sonntag, 29.05.2016 von 11 Uhr bis 17 Uhr im Gysenbergpark.

Download: PM_SBP_Umwelttag_16-05-23.pdf

 

 

 

 

 

 

Pressegespräch zdi-Netzwerk MINT Herne

  • Veröffentlicht am

zdi-Netzwerk MINT Herne

Pressegespräch am 09. November 2015, 11:00 Uhr

IGZ Innovationszentrum

PRO|transfer unterstützt die seit August 2015 im IGZ Innovationszentrum Herne verortete Koordinierungsstelle für das Bildungsprojekt zdi-Netzwerk MINT Herne.

Die Koordinierungsstelle hat die Aufgabe, im Rahmen der Landesinitiative zdi (Zukunft durch Innovation) einerseits in Herne bereits bestehende MINT-Projekte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu bündeln, andererseits neue Maßnahmen zu realisieren. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche - von der Kita bis zur Berufs- oder Studienwahl.

MINT-Projekte dienen nicht nur dem Auffinden von Talenten, sondern auch der Integration von Migranten, der Förderung von Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten und der Erhöhung des Anteils von Mädchen in technischen Berufen.

Für die Aufbauphase des zdi-Netzwerks MINT Herne sind drei Jahre vorgesehen. Innerhalb dieser Zeit werden nach Erstellung einer passgenaue Strategie Projekte konzipiert und auf den Weg gebracht. Um den MINT-Nachwuchs zu fördern und die Kompetenz in Naturwissenschaft und Technik zu steigern, werden Schulen, Institutionen und Unternehmen zusammengebracht. Geplant sind etwa Kurse in Kitas, Auszubildende in Schulen, Projekte in und mit Unternehmen, etc.

Die Koordinierungsstelle wird von Herner Seite neben PRO|transfer und der Stiftung der Herner Sparkasse auch von der lokalen Wirtschaft finanziert. Auch die unterstützenden Unternehmen UPS und VULKAN sehen in dem Projekt einen Beitrag, um den Standort Herne zu stützen und einen Beitrag zur drängenden Fachkräftefrage zu leisten. Der MINT-Bereich wird nach allgemeiner Ansicht in Zukunft eine größere Rolle spielen. Im Zusammenhang mit Innovationsfähigkeit ist beispielsweise das Thema Digitalisierung schon heute nicht mehr wegzudenken. Für die Unterstützer ist das Engagement somit eine Investition in die Zukunft.

Neben den Herner Unterstützern wird die Koordinierungsstelle durch das Land NRW und den Träger, die MINT-Stiftung Ruhr/Vest, gefördert.

Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen unabhängig von der Finanzierung der Koordinierungsstelle weitere Fördermittel zur Verfügung. Gesucht werden nun Einrichtungen und Unternehmen, die sich für das Thema interessieren und MINT-Projekte durchführen möchten.

(von links nach rechts) Dirk W. Erlhöfer, Stiftungsrat und Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen MINT-Stifung Ruhr/Vest Ekkehard Hostert, Netzwerkleiter zdi-Netzwerk MINT Herne, Dirk Plötzke, Vorstand Bildungs- und Erziehungsstiftung der Herner Sparkasse Andreas Schmidt, Transportation Manager, Division Herne, UPS Deutschland INC. & Co. OHG Antje Kurz-Möller, Corporate Communications Managerin, VULKAN Kupplungs- und Getriebebau Bernhard Hackforth GmbH & Co. KG Dr. Joachim Grollmann, Vorstand PRO|transfer e.V. Foto: WFG Herne

Download: Pressemappe (PDF)

Fotos: